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Hildi - Keys, Strings, Git PDF Print E-mail
Written by Thomas Hildmann   
Thursday, 21 December 2006

Thomas Hildmann: Keys, Strings, Git


In der Hauptsache spiele ich bei DD&D die Synthies (alles, was nicht Klavier ist). In einigen Stücken jedoch auch Geige oder Rythmusgitarre.

Inhalt

Hildis Keyboard-Livesetup

Hildi's Livesetup
  • Waldorf Microwave XTk
  • Korg X3
  • Miditemp: Midicontroller
  • E-mu ESI 4000 Turbo

Alle MIDI-Signale (Hildis und Rebeccas Masterkeyboards) laufen im Miditemp Midicontroller zusammen und werden von dort auf die Klangerzeuger geroutet. Die Routings, Splits und ggf. auch Controller werden im Miditemp je nach Song geändert. Der Midicontroller übernimmt auch das umschalten der Sounds inkl. des Nachladens im Sampler.

Die drei Klangerzeuger ergänzen sich zu den bei DD&D gewünschten Sounds. Die meisten Standardsounds aber vor allem die fetten Flächen kommen vom Korg X3. Auch der Klaviersound vom Korg ist häufig im Einsatz. Vom Esi kommen die anderen Pianosounds und vieles von den moderneren Klängen, wie z.B. bei "Verein der Freunde" (fast alles). Der Microwave ist für die analogen Sounds zuständig und für alles, was sich hart durchsetzt. Er spielt z.B. im Intro von "Das Spiel" oder von "Etwas haben wir nicht bedacht".

Waldorf Microwave XTk

Ich liebe den Waldorf Microwave, weil es sich bei diesem Keyboard um einen echten Synthesizer handelt. Er beherrscht analoge Sounds genauso, wie seinen charakteristischen Wavetablesound. Gänsehaut bekomme ich, von seinen Filtern, die zwar digital sind, was man ihnen aber nicht anhört.

Foto vom Waldorf Microwave XTk

Der Microwave ist bei folgenden Stücken gut zu hören:

  • Augen auf: Leadkey-Sound (spielt in den Breaks nur mit Schlagzeug zusammen), im Gitarren-Solo kommen die Pads und Sub-Bässe vom Waldorf.
  • Das Spiel: Das Intro ist komplett vom Microwave gespielt.
  • Etwas haben wir nicht bedacht: Das Intro ist komplett vom Microwave gespielt.
  • Better days (Bonustrack auf der Maxi-Single von Etwas haben wir nicht bedacht): Die meisten Sounds aber auch das Intro spielt der Microwave.
  • Etwas haben wir gedanced: Die Remixe machen hauptsächlich vom Microwave gebrauch. Vor allem der großartige Synthibass kommt vom Waldorf.

Korg X3

Ich liebe den Korg X3. Die X3 ist eine so vielseitige Music Workstation. Live ist z.B. auch der Sequenzer der X3 im Einsatz (Kämpft und World of Fantasy). Unübertroffen ist der X3 bei Flächen und Standardsounds.

Der X3 ist bei folgenden Stücken gut zu hören:

  • Hintermänner: Besonders gut hört man den X3 bei den Bläser-Flächen und bei dem Clavochord-Teilen.
  • Kämpft: Die Drumcomputersounds kommen aus dem X3 genauso wie das Kavier, das man hier schön hören kann.
  • Raindrops: Der Delay-Sound, der das Hauptriff spielt kommt vom X3.
  • It comes the time: Die Streichersounds sind mit dem X3 gespielt.

E-mu ESI 4000 Turbo

Ich liebe den E-mu ESI. Die Samplewiedergabe dieses Gerätes ist nicht 100%ig originalgetreu. Aber das gibt dem ESI eine eigene Klangcharakteristik. Auch, wenn es "nur" gesampelt ist, hat es etwas eigenes. Oft ändere ich den Charakter von Sounds z.B. aus dem X3, indem ich sie sample und z.B. mit den Filtern vom ESI nachbearbeite.

In meinem Besitz ist auch noch ein alter Emax II, der zusätzlich auch eigene Synthesefunktionen hat. Solche Sounds lassen sich mit dem Emax II rendern und auf den ESI übertragen.

Der ESI ist in folgenden Stücken gut zu hören:

  • Verein der Freunde: Praktisch alle Keyboards, die zu hören sind.
  • Wächter der Natur: Das Intro.
  • Das gewisse Etwas: Die Drumloops und die Atmosphere-Sounds.

Submix

Hildi's Live Submix
  • Behringer Mixer
  • Behringer DI-Boxen

Alle Sounds werden im Behringer-Mixer zusammengemischt und als Stereosumme ans Mischpult gegeben. Die Ausgänge des Mixers sind bereits symmetrisch. Jedoch nur die Hauptsumme. Oft werden die DI-Boxen hier nur als Groundshift eingesetzt.

Geige

Geige ist eigentlich mein Heiminstrument. Mit 6 Jahren wollte ich es anfangen zu spielen. Und meine Eltern hatten tatsächlich die Nerven dazu. Gut spielen kann ich noch immer nicht - zu oft hatte ich das Üben unterbrochen. Aber bei DD&D ist nun auch ab und an eine Geige dabei.

Foto meiner über 100 Jahre alten Geige

Live benutzen wir einen Tonabnehmer, wie er auch für Akkustikgitarren verwendet wird. Die Geige teilt sich ein digitales Multieffektgerät mit meiner Gitarre. Hierfür habe ich einen Umschalter für die beiden Instrumente auf dem Boden. Zusätzlich verwende ich z.T. noch ein Delay, das ich dann nicht auf der Digitaltretmine programmiere, sondern einfach so dazuschalte.

Im Studio arbeiten wir mit AKG Kondensator-Mikrofonen zum Abnehmen der Geige und setzen einfach ein paar Raumeffekte drauf.

Rythmusgitarre

Foto einer LTD GL 500K E-Gitarre

Ich bin ein ganz grauenvoller Gitarrist. Aber ich habe diese LTD GL 500K gewonnen. Und ich sehe das als Zeichen! Es ist ein wunderschönes Instrument und mindestens beim Arrangieren und beim Erstellen von Skizzen für neuen Stücken hilft es den Gitarrenanteil bei DD&D hochzuhalten, auch wenn wir wohl immer eine sehr keyboardlastige Band sein werden. Aber wer weiß, wo einen die Kreativität hin führt. Ich will mich da nicht festlegen!

Effektpedale

Geige und Gitarre teilen sich ein Bodeneffektpedal. Über einen Fußschalter kann ich zwischen den beiden Instrumenten hin und her schalten. Das Delay-Pedal brauche ich vornehmlich für die Geige. Aber auch da lege ich mich natürlich nicht fest. :-)

Foto von Hildis Bodeneffektgeräten

Last Updated ( Friday, 26 June 2009 )
 
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