Gitarren
Fender American Standard Telecaster: Zur Zeit meine am meisten eingesetzte Gitarre, Live und bei Aufnahmen. Die reine Verkörperung der Idee einer "elektrischen Gitarre". Ein Holzbrett mit sechs Stahlsaiten und zwei Tonabnehmern. Dieses Modell wird von Fender seit 1953 fast unverändert in Serie hergestellt. Den Bridge-Pickup habe ich gegen einen DiMarzio-Humbucker ausgetauscht, "for additional rock heaviness!".
Fender American Standard Stratocaster: Das Nachfolgemodell der Telecaster. Mehr Tonabnehmer, mehr Regler, ein Tremolohebel und mehr Kurven ("for additional sexiness!"). Die Strat und ihre vielen Nachbauten und Variationen ist bis heute dass erfolgreichste E-Gitarrenmodell überhaupt. Jeder spielt eine, ich auch. Trotzdem klingt jeder Gitarrist auf seiner Strat anders als alle Anderen. Diese Gitarre bringt einfach das Beste und das Schlechteste in einem Gitarristen hervor. Live und bei Aufnahmen im Einsatz.
Gibson Melody Maker (early 90s reissue): Eine Gitarre die noch minimalistischer als die Tele ist. Ein Brett mit sechs Saiten und nur einem Tonabnehmer! Musste ich natürlich haben. Diese Gitarre ist trotzdem vielseitig, man kann damit sowohl subtilen Blues oder Jazz spielen, als auch gnadenlos bretternden Schweinerock. Benutze ich zum Üben (haha!) und für Aufnahmen (z.B. "Breitfliegen"). Das orginal Melody Maker Model wurde von Gibson ab 1959 bis Mitte der 60er gebaut und ist heute ein teures Sammlerstück. Von Mitte der 80er bis in die frühen 90er wurde diese leichtveränderte Neuausgabe (Reissue) gebaut. Seit kurzem baut Gibson wieder eine Melody Maker Reissue, die sich wieder ganz stark am Original orientiert.
Washburn EA 30 Electro-Acoustic: Eine Westerngitarre mit Piezo-Tonabnehmer und eingebautem 3-Band-EQ, die Anfang der 90er gebaut wurde. Wenn bei Aufnahmen akkustische Sounds gefragt sind nehme ich dieses schöne Stück (z.B. auf "Freifliegen" und der "Breitreifenversion" des Songs).
Effekte und Amps
Korg AX 1000G mit TURBO-modification: Bei DDD mein Haupt-Effektgerät. Vor allem Live. Erschwinglich, vielseitig, mit brauchbaren Amp-Simulationen und vor allem, es hat richtige Drehknöpfe! Gitarristen lieben Drehknöpfe. Die verstehen wir. Rechtsrum is lauder, voll easy alta!
Jim Dunlop Cry-Baby-Wah-Wah: Ein Effekt ohne den mein Gitarren-Setup einfach nicht vollständig wäre. Das "Golden Age" der Wah-Wah-Gitarre waren ja die 70er Jahre. Ich glaube damals war es verboten, Platten aufzunehmen auf denen kein Wah-Pedal zu hören war.
Ansonsten benutze ich für Soundeffekte (z.B. anschlagen der Saiten) Plektren der Marke Jim Dunlop "Tolex", Stärke 1.14mm, einen E-Bow, den ich später mal detaillierter würdigen werde (mit Foto, etc.) und ganz oft meine Finger. Live benutze ich z.Z. die Amp-Simulation des Korg-Multieffekts. Daher werden meine Verstärker nur bei Aufnahmen verwendet und natürlich bei meiner anderen Band. Im Einzelnen handelt es sich um die folgenden Geräte:
- Kitty Hawk Supreme 100W Top + Marshall 4x12 Box (ok der ist nur geliehen, thanx Enno)
- Acoustic G60T Combo-Tube-Amp
- Mesa-Boogie V-Twin Preamp
Pedals
Des Weiteren besitze ich ein paar von den beliebten Bodeneffektpedalen (sog. "Tretminen" oder "Stomp Boxes", siehe Beispiel rechts), mit denen man sich schnell mal nach Bedarf eine Effektkette zusammenstöpseln kann.
Da diese Geräte durchaus ihre ganz eigenen Soundcharakteristiken haben, finden sie bei der ein oder anderen Aufnahme Verwendung. In meiner zweiten Band, bei der ich wie gesagt über einen Röhrenverstärker spiele, benutze ich Live nur solche Pedale. Hier ist erstmal eine Liste, später stelle ich vielleicht auch Fotos ein.
- Ibanez TS-9 Tube Screamer
- Ibanez DL10 Delay
- Marshall Shredmaster
- Boss BF2 Flanger Pedal
- Boss Chorus
- Nobels Tremolo
- Arion Stage Tuner